Auf Heimaturlaub ermordet? 60-Jähriger soll Ehefrau mit Messer getötet haben

München - Weil er seine Ehefrau bei einem Heimatbesuch in Togo getötet haben soll, beginnt am Mittwoch ab 12 Uhr vor dem Landgericht München I der Prozess gegen einen 60-jährigen Mann.

Am Mittwoch beginnt der Prozess wegen Mordes gegen einen 60-jährigen Mann aus München. (Symbolbild)
Am Mittwoch beginnt der Prozess wegen Mordes gegen einen 60-jährigen Mann aus München. (Symbolbild)  © Daniel Karmann/dpa

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seine Ehefrau im Herbst 2010 mit einem Messer getötet zu haben, während diese im Bett schlief. 

Das in München wohnhafte Ehepaar war zu dem Zeitpunkt zu Besuch bei dem Bruder der Frau in Togo.

Laut Anklage leidet der Mann unter einer paranoiden Schizophrenie. 

Er soll noch in der Lage gewesen sein, das Unrecht seiner Tat einzusehen, aber nicht, sein Verhalten zu steuern. 

Von dem Angeklagten seien in unbehandeltem Zustand weitere vergleichbare Taten zu erwarten, heißt es in der Antragsschrift. Er stelle eine Gefahr für die Allgemeinheit dar.

Die Staatsanwaltschaft fordert daher eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Update 13.30 Uhr: Beschuldigter will schweigen

Im Prozess um den Mord an seiner Ehefrau in Togo will der Beschuldigte zu den Vorwürfen schweigen. Der 60-jährige Mann steht seit Mittwoch in München vor Gericht, weil er seine Ehefrau bei einem Heimatbesuch in Togo mit einem Messer getötet haben soll, während sie im Bett schlief. Das in München wohnende Ehepaar damals zu Besuch beim Bruder der Frau.

Die Verhandlung endete am Mittwoch nach kurzer Zeit. Im Laufe des Prozesses sollen ab Donnerstag vor dem Landgericht München I Zeugen und Sachverständige gehört werden.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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