Kopf-Tritte und Siegerpose? Richter entscheiden über Totschlag im Gefängnis

Traunstein - Im Prozess um den Tod eines Häftlings wird am Mittwoch ab 9 Uhr vor dem Landgericht Traunstein das Urteil erwartet. 

Die beiden Anwälte des Mannes hatten zudem eine kurze Erklärung verlesen, in der sie die Anklage zum Teil zurückwiesen.
Die beiden Anwälte des Mannes hatten zudem eine kurze Erklärung verlesen, in der sie die Anklage zum Teil zurückwiesen.  © 123Rf/olegdudko

Der 49 Jahre alte Angeklagte muss sich für einen mutmaßlichen Totschlag im Gefängnis Bernau am Chiemsee im Landkreis Rosenheim verantworten. 

Bei einem Streit mit einem Mithäftling im Hof des Gefängnisses soll der Mazedonier diesen im August 2019 mit Tritten gegen den Kopf so schwer verletzt haben, dass der Mann an Hirnverletzungen starb.

Zu Beginn des Prozesses hatten zunächst mehrere Häftlinge als Zeugen der Auseinandersetzung ausgesagt. 

So soll der letztlich tödliche Streit mit gegenseitigen Beleidigungen begonnen haben. Die beiden Anwälte des Mannes hatten zudem eine kurze Erklärung verlesen, in der sie die Anklage zum Teil zurückwiesen.

Auch eine dort beschriebene Siegerpose des Angeklagten nach dem Streit wurde bestritten.

Titelfoto: 123Rf/olegdudko

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