Trotz Stimmenverlusten: Ostbayern bleibt AfD-Hochburg

München - Die AfD hat im Freistaat deutlich an Zuspruch verloren. Mit 9,0 Prozent bei den Zweitstimmen büßte sie im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 3,4 Prozentpunkte ein.

Den meisten Zuspruch in Bayern erhielt die rechtspopulistische AfD aus den beiden Nachbarstädten Deggendorf und Straubing. (Symbolbild)
Den meisten Zuspruch in Bayern erhielt die rechtspopulistische AfD aus den beiden Nachbarstädten Deggendorf und Straubing. (Symbolbild)  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

Hochburg der AfD bleibt der Osten Bayerns mit Niederbayern und der Oberpfalz.

Unter den Top 10 der Wahlkreise mit den höchsten AfD-Stimmenanteilen bei den Zweitstimmen sind aber auch zwei oberfränkische und zwei schwäbische Wahlkreise.

Die meisten Stimmen erhielt die AfD – wie auch 2017 – im Wahlkreis Deggendorf mit 14,1 Prozent (-5,0), auf Platz 2 folgt erneut der Wahlkreis Straubing mit 13,2 Prozent (-5,2).

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Dahinter rangieren die Wahlkreise Schwandorf mit 13,5 Prozent (-3,9), Rottal-Inn mit 12,3 Prozent (-4,3), Neu-Ulm mit 11,9 Prozent (-3,2), Passau mit 11,8 Prozent, Hof mit 11,7 Prozent (-1,5), Kulmbach mit 11,6 Prozent (-1,9), Weiden mit 11,3 Prozent (-2,1) sowie Donau-Ries mit 11,0 Prozent (-3,7).

Das Ergebnis spiegelt sich auch in den Wahlergebnissen der Regierungsbezirke. Demnach kam die AfD in Niederbayern auf einen Zweitstimmenanteil von 12,1 Prozent (-4,6), in der Oberpfalz auf 10,9 Prozent (-3,2) und in Oberfranken auf 10,5 Prozent (-1,9).

In Schwaben sind es 9,9 Prozent (-3,6), in Unterfranken 9,1 Prozent (-1,8) und in Mittelfranken 8,5 Prozent (-2,9). Die wenigsten Stimmen erreichte die AfD in Oberbayern mit 7,0 Prozent (-4,2).

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

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