Selbst gebackene Cannabis-Kekse? 62-Jährige hat Kopfschmerzen und eine kuriose Idee mit Folgen

Tussenhausen - Bei Nebenwirkungen fragen Sie besser nicht die Polizei: Eine 62 Jahre alte Frau aus dem Unterallgäu in Bayern hat sich zur Eigenbehandlung ihrer Kopfschmerzen Cannabis-Kekse gebacken - diese jedoch ganz und gar nicht vertragen.

Eine Frau hat sich zur Eigenbehandlung ihrer Kopfschmerzen Cannabis-Kekse gebacken -mit erheblichen Folgen. (Symbolbild)
Eine Frau hat sich zur Eigenbehandlung ihrer Kopfschmerzen Cannabis-Kekse gebacken -mit erheblichen Folgen. (Symbolbild)  © 123RF/Prudencio Alvarez

Die Reaktion auf die selbst gebackene "Lösung" fiel in der Folge dermaßen schwerwiegend aus, dass der Rettungsdienst kommen musste. 

Noch dazu gibt es nun Ärger mit der Polizei.

"Es liegt ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vor, es wurde auch ein Ermittlungsverfahren eingeleitet", sagte ein zuständiger Polizeisprecher am Dienstag. 

Die Frau aus Tussenhausen habe nach eigenen Angaben ihre seit Langem anhaltende Migräne mit den Drogenkeksen bekämpfen wollen.

Kurz nach dem Konsum des Gebäcks am Montag fing sie jedoch an, unter Übelkeit und Atemnot zu leiden.

Woher die Frau das Cannabis hatte, wer genau für sie den Notruf gewählt hatte und warum die Polizei von der Sache Wind bekam, blieb zunächst unklar.

Titelfoto: 123RF/Prudencio Alvarez

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