Überforderung der Eltern: So viele Kinder wurden in Bayern in Obhut genommen

Fürth - Oftmals gibt es nur noch einen Ausweg: Mehr als 3340 Kinder und Jugendliche sind im vergangenen Jahr von bayerischen Jugendämtern im Freistaat in Obhut genommen worden.

Mehr als 3340 Kinder und Jugendliche sind im vergangenen Jahr in Bayern in Obhut genommen worden. (Symbolbild)
Mehr als 3340 Kinder und Jugendliche sind im vergangenen Jahr in Bayern in Obhut genommen worden. (Symbolbild)  © 123RF/Elena Nichizhenova

Häufigster Anlass sei die Überforderung der Eltern gewesen, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik in Fürth entsprechend mit. In etwas mehr als der Hälfte der Fälle handelte es sich um Jungen.

Eine Unterbringung außerhalb des Elternhauses soll Minderjährige laut Mitteilung schützen und darüber hinaus eine Klärungshilfe in Krisen sein.

Die meisten der Kinder und Jugendlichen kamen in Einrichtungen, andere zogen etwa in betreute Wohnformen oder zu anderen Verwandten.

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Insgesamt gab es im Corona-Jahr 2020 mehr als 400 Schutzmaßnahmen weniger als noch im Vorjahr.

Wieso die Zahlen in Bayern zurückgingen, war zunächst nicht bekannt.

Titelfoto: 123RF/Elena Nichizhenova

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