Olympiasieger Loch sorgt sich um Wiederaufbau der Bobbahn Königssee

Königssee - Rodel-Olympiasieger Felix Loch (31) hat Sorge, dass die durch das schwere Unwetter in der Nacht zum Sonntag stark beschädigte Bob- und Rodelbahn am Königssee nicht wieder aufgebaut werden könnte.

Die Bob- und Rodelbahn am Königssee ist schwer beschädigt.
Die Bob- und Rodelbahn am Königssee ist schwer beschädigt.  © Peter Kneffel/dpa

"Man kann nur hoffen, dass die Bahn wieder aufgebaut wird. Die Bahn steht dort schon sehr lange, da gab es immer Konflikte, auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Die Bahn kostet eine Stange Geld und es gab immer schon Gegenwind gegen die Bahn und viele unterschiedliche Interessen", sagte Loch am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Der Generaldirektor des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD), Thomas Schwab (59), hatte die Schäden auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt und die Wiederaufnahme des Trainings- und somit auch Wettkampfbetriebes im Winter ausgeschlossen.

"Wir hoffen, dass wir die Bahn bis Oktober 2022 wieder hinbekommen", sagte Schwab.

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Daran glaubt Loch nicht. "Ich habe die Befürchtung, dass es länger dauert. Ich glaube, wir reden hier von drei oder vier Jahren, bis wieder etwas funktioniert", sagte der 31-Jährige weiter.

Felix Loch (31) hat Sorge, dass die Bob- und Rodelbahn am Königssee nicht wieder aufgebaut werden könnte.
Felix Loch (31) hat Sorge, dass die Bob- und Rodelbahn am Königssee nicht wieder aufgebaut werden könnte.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Der BSD-Generaldirektor für Deutschland hat die Schäden auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt.
Der BSD-Generaldirektor für Deutschland hat die Schäden auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt.  © Peter Kneffel/dpa

Bereits am Montag wurde an der Bahn mit schwerem Gerät begonnen, den angeschwemmten Unrat und die Geröllmassen zu beseitigen. An den Arbeiten beteiligten sich die Bundeswehr und das Technische Hilfswerk (THW).

Titelfoto: Montage: Peter Kneffel/dpa, Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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