Dramatische Szenen: Rentner tötet eigenen Hund und bedroht Nachbarin mit einem Gewehr

Ursensollen - Weil sein Hund mehrmals weggelaufen sei, hat ein 78 Jahre alter Mann im Landkreis Amberg-Sulzbach das Tier getötet - und eine herbeigeeilte Nachbarin mit einem Gewehr bedroht. 

Die Vorwürfe gegen den Senior wiegen schwer. (Symbolbild)
Die Vorwürfe gegen den Senior wiegen schwer. (Symbolbild)  © 123RF/Yuri Kravchenko

Wie die Polizei in Bayern am Dienstag mitteilte, hatte die 22-Jährige nach dem Vorfall am Vortag in Ursensollen die Beamten gerufen und erzählt, der Mann habe drei Schüsse auf das Tier abgefeuert.

Im Anschluss habe er es mit einer Spitzhacke erschlagen und die Waffe auch auf sie gerichtet.

Der Polizei versicherte der Rentner wiederum, er habe das Tier lediglich mit einem Luftdruckgewehr angeschossen, und der Spitz sei abgehauen. 

Als die zuständigen Beamten die Umgebung durchsuchten, fanden sie aber den vergrabenen Kadaver und überführten so den Rentner.

Die Wunden des toten Tieres ließen auf ein Kleinkalibergewehr schließen, das die Ermittler - samt der entsprechenden Munition - in der Folge in der Wohnung des Mannes fanden.

Der Senior muss sich wegen unerlaubten Waffenbesitzes, Bedrohung der Frau sowie Tötung des Tieres verantworten.

Titelfoto: 123RF/Yuri Kravchenko

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