"Violetta" im Wasserschacht verschwunden: Taucher retten Hundedame

München - Dass die Feuerwehr auch ein Herz für Tiere hat, konnten die Floriansjünger am Samstag in München unter Beweis stellen.

Hundedame Violetta konnte von der Feuerwehr gerettet und ihrer Besitzerin übergeben werden.
Hundedame Violetta konnte von der Feuerwehr gerettet und ihrer Besitzerin übergeben werden.  © Feuerwehr München

Am zweiten Weihnachtsfeiertag wurden sie gegen 13.25 Uhr in die Nähe der Pienzenauerstraße gerufen.

Eine Hundebesitzerin meldete, dass ihre Hundedame "Violetta" über das Schutzgitter eines Oberflächenwasserschachts gesprungen und daraufhin verschwunden war.

Polizeibeamte, die etwas früher vor Ort waren, konnten der Feuerwehr mitteilen, dass das Tier in einen sogenannten Oberflächenwassersammler gelaufen war.

Dabei handelt es sich um größere Rohre, die in der Erde verlegt wurden, um Regenwasser zur - in diesem Fall - Isar zu leiten.

"Gemeinsam stiegen dann ein Taucher der Berufsfeuerwehr und ein Strömungstaucher der Freiwilligen Feuerwehr über einen Schacht in den Regenwassersammler hinab und suchten das Tier", teilte die Münchner Berufsfeuerwehr am Sonntag mit.

Etwa 60 Meter vom Ort des Verschwindens entfernt, konnten sie Violetta entdecken und zum Schacht zurückbringen.

"Mit einem Netz fassten sie dann die Hündin ein und zogen diese die etwa fünf Meter hoch. Dort konnte sie unverletzt ihrer Besitzerin übergeben werden."

Katzen geht bei Schallschutzmauer "ins Netz"

Eine Katze hatte sich an der A9 ebenfalls in eine missliche Lage manövriert und musste befreit werden.
Eine Katze hatte sich an der A9 ebenfalls in eine missliche Lage manövriert und musste befreit werden.  © Feuerwehr München

Allerdings blieb es an diesem Samstag nicht bei diesem einen tierischen Einsatz.

Ziemlich genau eine Stunde später, um 14.24 Uhr, zeigte eine Katze im Adaloweg, dass auch Samtpfoten nicht ganz fehlerfrei sind.

An den Schallschutzwänden der A9 ist eine Katze zwischen eine der Glasflächen und ein Schutznetz geraten. "Ein zuerst an die Einsatzstelle beordertes Hilfeleistungslöschfahrzeug forderte zur Befreiung der Katze eine Drehleiter nach."

Anschließend wurde das Schutznetz demontiert, die Katze in eine Tierfangkiste gesteckt und die Schutzvorrichtung wieder angebracht. Die augenscheinlich unverletzte Katze konnte danach wieder freigelassen werden.

Titelfoto: Feuerwehr München

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