Warnstreik im Klinikum Nürnberg beeinträchtigt Betrieb auf der Intensivstation

Nürnberg - Ein Warnstreik von Beschäftigten einer Tochtergesellschaft des Klinikums Nürnberg hat den Betrieb auf den Corona- und Intensivstationen beeinträchtigt.

Im Klinikum Nürnberg sorgten Warnstreiks für Beeinträchtigungen des Betriebs. (Archiv)
Im Klinikum Nürnberg sorgten Warnstreiks für Beeinträchtigungen des Betriebs. (Archiv)  © Klinikum Nürnberg

"Außerdem mussten infolge des Warnstreiks Operationen verschoben werden", sagte Klinikums-Sprecherin Sabine Stoll am Dienstag.

Das Klinikum konnte den Betrieb dort nur nach interner Umorganisation aufrechterhalten.

Rund ein Drittel der betroffenen 1000 Mitarbeiter aus den Servicebereichen des Klinikums habe an dem Streik teilgenommen, sagte Stoll.

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Viele Mitarbeiter hätten sich kurzfristig krank gemeldet. "Auf mehreren Intensivstationen waren Reinigungskräfte nicht zur Arbeit erschienen", hieß es.

Verdi hatte die Beschäftigten aus den Servicebereichen des Klinikums dazu aufgerufen, in einen 48-stündigen Warnstreik zu treten - von Beginn der Frühschicht am Dienstagmorgen bis zum Ende der Nachtschicht am Donnerstagmorgen.

Die Gewerkschaft wolle mit dem Streik ihrer Forderung nach gleicher Bezahlung aller Klinikmitarbeiter Nachdruck verleihen. Bislang würden die rund 1000 betroffenen Beschäftigten nicht nach dem Tarif Öffentlicher Dienst bezahlt.

Titelfoto: Klinikum Nürnberg

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