Warnstreiks in Bayern: Öffentlicher Dienst hat die Nase voll

München - Mit Warnstreiks im öffentlichen Dienst wollen die bayerischen Beschäftigten in den aktuellen Tarifverhandlungen Druck auf die Arbeitgeber machen.

Verdi fordert Einkommenserhöhungen von fünf Prozent für die Beschäftigten. (Symbolbild)
Verdi fordert Einkommenserhöhungen von fünf Prozent für die Beschäftigten. (Symbolbild)  © Daniel Reinhardt/dpa

Vor allem am Donnerstag soll es Aktionen geben, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte.

Betroffen sein werden demnach unter anderem Ämter, Museen, Gerichte, Straßenmeistereien, Universitäten, Studentenwerke, Theater sowie die Schlösser- und Seenverwaltung.

Auch Beschäftigte an Universitätskliniken sollen sich beteiligen, in München soll der Ausstand an den Unikliniken sogar bis Freitag dauern.

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Gerade im Gesundheitswesen habe der Unmut der Beschäftigten einen Höhepunkt erreicht, hieß es dazu von der Gewerkschaft. "Die extreme Arbeitssituation, die bereits vor der Pandemie vorhanden war und durch diese nochmals gesteigert wurde, muss nunmehr auch zu einer spürbaren finanziellen Anerkennung führen."

Am Wochenende steht die dritte Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder in Potsdam an. Verdi fordert Einkommenserhöhungen von fünf Prozent, mindestens aber 150 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Beschäftigte im Gesundheitswesen sollen monatlich 300 Euro mehr bekommen.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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