Was zwei Männer aus einem Fluss fischen, ist nicht gerade alltäglich

Donauwörth - Es ist ein Fund zweier Männer, der es letztlich durchaus in sich hat: Das Duo hat in der Nähe von Donauwörth in Bayern die Überreste alter Schusswaffen aus einem Fluss gefischt. 

Zwei Männer haben in der Nähe von Donauwörth in Bayern die Überreste alter Schusswaffen aus einem Fluss gefischt. (Symbolbild)
Zwei Männer haben in der Nähe von Donauwörth in Bayern die Überreste alter Schusswaffen aus einem Fluss gefischt. (Symbolbild)  © 123RF/couperfield

Beim Metallfischen in der Wörnitz seien die Männer mit starken Magneten auf äußerst verwitterte Teile von drei Gewehren und einer Pistole gestoßen, teilte die Polizei am Montag entsprechend mit. 

Von zwei Gewehren seien nur noch verrostete Läufe übrig gewesen, sagte ein Sprecher. 

Nach Polizeiangaben könnten die Waffen, die die Männer am Sonntag aus dem Fluss zogen, noch aus Kriegszeiten stammen. Die genaue Herkunft lasse sich allerdings nach all der Zeit nicht mehr klären.

Die zuständige Polizei weist darauf hin, dass das Metallfischen, bei dem mit Magneten in Gewässern nach Metallgegenständen gefischt wird, gefährlich für die Umwelt und die Fischer selbst sei. 

Denn unter den entsprechenden Funden seien immer wieder auch Munition, Sprengstoff oder darüber hinaus alte Waffen, die für Laien nicht erkennbar und unter Umständen scharf seien.

Daher sei es in einigen Regionen verboten. 

Titelfoto: 123RF/couperfield

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