Betrunken gegen ICE gelaufen und randaliert: Mann würgt Polizistin und droht Beamten mit Mord

München - In der Nacht auf Mittwoch wurde die Bundespolizei auf einen besonders rabiaten Betrunkenen aufmerksam gemacht. Am Hauptbahnhof in München fiel der stark alkoholisierte Österreicher gegen 3 Uhr morgens auf.

Eine Bundespolizistin wurde von dem Betrunkenen attackiert und gewürgt. (Symbolbild)
Eine Bundespolizistin wurde von dem Betrunkenen attackiert und gewürgt. (Symbolbild)  © Matthias Balk/dpa

Die anwesenden Mitarbeiter der Bahnsicherheit informierten die Beamten darüber, dass der 33-Jährige kurz vor dem Eintreffen der Streife gegen einen ICE gelaufen und zu Boden gegangen war.

"Gegenüber den Beamten zeigte sich der 33-Jährige von Anfang an unkooperativ, antwortete nicht auf Fragen und wies sich nicht aus. Er wurde zunehmend aggressiver und griff die Beamten tätlich an", gab die Bundespolizei in einer Pressenachricht bekannt.

"Er packte einer 30-jährigen Bundespolizistin an den Hals und würgte diese", so die Mitteilung. Ihr Kollege konnte diesen Angriff unterbinden. 

Schließlich waren vier Bundespolizisten nötig, um den gefesselten, aber dennoch renitenten Mann zur Wache am Gleis 26 zu bringen.

Dort angekommen drohte er den Beamten, sie zu töten. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet, da der Mann einen freiwilligen Alkoholtest verweigerte.

Gegen ihn wird nun wegen Widerstands, gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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