Wolf zum Abschuss freigegeben: Er kam dem Mensch zu nahe

München - Die Regierung von Oberbayern hat den Abschuss eines Wolfes in der Region aus Gründen der öffentlichen Sicherheit genehmigt.

Ein Wolf, der mehrere Schafe, Ziegen und Wildtiere auf dem Gewissen haben soll, darf nun geschossen werden. (Symbolbild)
Ein Wolf, der mehrere Schafe, Ziegen und Wildtiere auf dem Gewissen haben soll, darf nun geschossen werden. (Symbolbild)  © Lino Mirgeler/dpa

Das teilte ein Sprecher am Freitag mit. Demnach dürfe das Tier mit dem genetischen Code GW2425m "entnommen" werden, wie es in Behördensprache heißt.

Genanalysen hätten bestätigt, dass dieses Tier die Verletzung beziehungsweise Tötung mehrerer Schafe, Ziegen und Wildtiere in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein und Rosenheim verursacht habe - und zwar überwiegend in siedlungsnahen Gebieten.

Eine Expertenkommission beim Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) sei zu dem Ergebnis gekommen, dass sich das Tier wiederholt in unmittelbarer Nähe bewohnter Häuser aufgehalten habe und offenbar die Nähe zu Siedlungsstrukturen suche.

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Damit erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit von gefährlichen Begegnungen und Konflikten des Tieres mit Menschen. Mit der Ausnahmegenehmigung soll eine Gefährdung von Menschen vermieden werden.

Einzelheiten und Maßgaben will die Regierung von Oberbayern mittels einer Allgemeinverfügung regeln, die voraussichtlich am 17. Januar bekannt gegeben werden soll.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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