Das Ende der klassischen Zeitung? Papier, Energie und Zustellung teuer - Verlage treffen sich zu Beratung

Oberstdorf - Erstmals seit drei Jahren kommen Bayerns Zeitungsverleger wieder persönlich zu ihrer Jahrestagung zusammen.

Wie geht es mit der Papierzeitung weiter? Verlage treffen sich in Oberstdorf, um die Richtung der Zukunft zu beraten.
Wie geht es mit der Papierzeitung weiter? Verlage treffen sich in Oberstdorf, um die Richtung der Zukunft zu beraten.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Nach der Corona-Pandemie sind beim Treffen am Montag ab 14 Uhr in Oberstdorf im Allgäu nun weitere Herausforderungen Thema: Die in die Höhe geschnellten Preise für Papier und Energie machen der Branche ebenso zu schaffen wie die steigenden Kosten für die Zustellung.

Von der Bundesregierung erwarten die Verlagshäuser seit langem eine Presseförderung.

Die flächendeckende Versorgung mit gedruckter Presse sei sonst bedroht, warnt der Verband der Bayerischen Zeitungsverleger (VBZV).

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Fast 18.000 Zusteller liefern allein im Freistaat die Zeitungen der Verlage aus.

Bei der VBZV-Jahrestagung wird nach der Mitgliederversammlung zum Festabend auch Gesundheitsminister Klaus Holetschek (57) als Gastredner erwartet.

Der CSU-Politiker und Landtagsabgeordnete hat seinen Stimmkreis im nicht allzu weit entfernten schwäbischen Memmingen.

Im VBZV sind 35 der bayerischen Zeitungsverleger sowie einige digitale Tochterunternehmen zusammengeschlossen.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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