Streit wegen der Maskenpflicht im Supermarkt endet mit abgebrochenem Zahn

Zirndorf - Hätte er sein Attest gleich gezeigt, hätte er nun kein Verfahren wegen Körperverletzung am Hals - und ein Sicherheitsmitarbeiter besäße noch einen gesunden Zahn.

Ein Streit wegen der Maskenpflicht ist in Mittelfranken eskaliert. (Symbolbild)
Ein Streit wegen der Maskenpflicht ist in Mittelfranken eskaliert. (Symbolbild)  © Lino Mirgeler/dpa

Doch ein 41-Jähriger ohne Mund-Nasen-Bedeckung hatte sich geweigert, in einem Supermarkt in Zirndorf (Landkreis Fürth) das Attest vorzuzeigen, das ihm vom Tragen einer Maske befreit. 

Zwei Sicherheitsmitarbeiter machten deshalb vom Hausrecht Gebrauch und baten den Mann, das Einkaufszentrum zu verlassen - woraufhin dieser um sich schlug und einem 42-Jährigen ein Stück eines Zahnes abbrach. 

Wegen des Verstoßes gegen die Maskenpflicht bekommt der Unruhestifter übrigens keine Anzeige. 


Den herbeigerufenen Polizisten händigte er das Attest am Mittwoch dann bereitwillig aus.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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