Bei Eiseskälte gestrandete Zugreisende setzen Reise fort

Uelzen - Im Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen im Nordosten Niedersachsens ist ein Zug mit rund 25 Reisenden gestrandet.

Ehrenamtliche Einsatzkräfte der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen bereiten die Betreuung von Fahrgästen in einen sogenannten Hotelzug vor.
Ehrenamtliche Einsatzkräfte der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen bereiten die Betreuung von Fahrgästen in einen sogenannten Hotelzug vor.  © dpa/DRK Uelzen/-

Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) rückten am späten Sonntagabend an, um die Fahrgäste mit Decken, heißen Getränken und einer Suppe zu versorgen.

Man stelle sich auf einen Einsatz bis zum frühen Montagmorgen ein, sagte ein DRK-Sprecher vor Ort.

Voraussichtlich müssten die Fahrgäste die Nacht im Zug verbringen, hieß es.

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Insgesamt war die Hilfsorganisation mit 20 ehrenamtlichen Helfern und sechs Fahrzeugen im Einsatz.

Ein Einsatzfahrzeug der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen steht vor einem sogenannten Hotelzug.
Ein Einsatzfahrzeug der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen steht vor einem sogenannten Hotelzug.  © dpa/DRK Uelzen/-

Warum genau der Metronom-Zug seine Fahrt in Richtung Hannover am Sonntagabend nicht fortsetzen konnte, war zunächst nicht bekannt.

Update, 7.53 Uhr: Gestrandete Zugreisende setzen Reise fort

Die gestrandete Zugreisende des Bahnunternehmens Metronom haben am Montagmorgen ihre Reise fortgesetzt. Einige der rund 50 im Uelzener Bahnhof festsitzenden Fahrgäste seien mit dem Zug am frühen Morgen in Richtung Hamburg gefahren, sagte ein Unternehmenssprecher.

Auf der Strecke von Uelzen nach Hamburg und Hannover fuhren wieder Züge, es kam aber teilweise zu Verspätungen.

Auch am Montagmorgen war die Situation auf den Strecken der Bahnunternehmen Metronom, Enno und Erixx immer noch angespannt. Wegen des teilweise anhaltenden starken Schneefalls komme es auf allen Strecken zu Einschränkungen. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtbeginn informieren, ob die Züge tatsächlich fahrplanmäßig fahren.

Mit starken Einschränkungen sei auf der Strecke RE 2 Hannover-Göttingen zu rechnen, hier fuhren die Züge nur vereinzelt. Auf den Strecken RE 30 Wolfsburg-Gifhorn-Hannover und auf der RE 50 Wolfsburg-Braunschweig-Hildesheim seien voraussichtlich bis Mittag keine Zugfahrten möglich, hieß es.

Dasselbe gilt auch für die Strecken der Bahngesellschaft Erixx RB 47, RE 10, RB 42/43, RB 37, RB 38 und RB 37. Hier seien bis zum Vormittag keine Zugfahrten möglich, hieß es. Die Lage auf der Strecke RB 32 Lüneburg-Dannenberg war zunächst unklar.

Titelfoto: dpa/DRK Uelzen/-

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