Frau stirbt zu Hause an Kohlenmonoxid-Vergiftung, Rettungskräfte und Polizisten verletzt

Papenburg - Eine 65-jährige Frau ist in ihrer Wohnung im Landkreis Leer an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben.

Für eine 65-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät. (Symbolbild)
Für eine 65-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät. (Symbolbild)  © Frank Rumpenhorst/dpa

Das giftige Gas stammte offenbar aus einem verstopften Ofenrohr, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Acht weitere Personen wurden demnach durch das Gas am Sonntagabend verletzt.

Fünf von ihnen wurden in einem Krankenhaus aufgenommen. Unter den Verletzten sind laut Polizei auch Rettungskräfte und Polizisten.

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Am Montag schlug zudem in einer Papenburger Wohnung ein Kohlenmonoxid-Warngerät Alarm. Das giftige Gas stammte von einem vor einem offenen Fenster abgestellten Kohlegrill, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig retten.

Ebenfalls am Sonntag war in Osnabrück wegen eines Defekts an einer Gastherme Kohlenmonoxid in einem Wohnhaus ausgetreten. 21 Menschen wurden medizinisch behandelt.

Das geruchs- und farblose Kohlenmonoxid hindert den Körper an der Sauerstoffaufnahme. Bereits kleine Mengen können zu Bewusstseinstrübungen, Bewusstlosigkeit oder zum Tod führen, wie die Feuerwehr mitteilte.

Das Gas entsteht bei unvollständigen Verbrennungen, beispielsweise bei glimmender Grillkohle.

Glühende Kohle sollte deswegen laut der Feuerwehr unter freiem Himmel bei ausreichender Belüftung gelagert oder abgelöscht werden.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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