Geflügelpest-Ausbruch in Niedersachsen, Tausende Tiere getötet

Garrel - Die Geflügelpest hat einen weiteren Betrieb in Garrel im Landkreis Cloppenburg (Niedersachsen) erfasst.

Ein Schild mit dem Schriftzug "Geflügelpest" hängt an einem Zaun.
Ein Schild mit dem Schriftzug "Geflügelpest" hängt an einem Zaun.  © Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

12.800 Puten seien am Samstag tierschutzgerecht getötet und beseitigt worden, teilte der Landkreis am Sonntag mit.

Somit wurden bislang acht Ausbrüche in Betrieben mit insgesamt 88.800 Puten im Landkreis verzeichnet. Die bestehenden Sperr- und Beobachtungsbezirke würden durch den neuen Ausbruch nur gering verändert, heißt es in der Mitteilung.

Nach Ausbrüchen vor Weihnachten in den Kreisen Cloppenburg und Oldenburg hatten die Behörden Kontrollen und Vorsichtsmaßnahmen verstärkt.

Zur Eindämmung der Geflügelpest wurde vom Landkreis Cloppenburg ein Wiedereinstallungsverbot für Puten für die Gemeinden Emstek, Bösel und Garrel sowie die Städte Cloppenburg und Friesoythe angeordnet.

Das bedeutet, dass Geflügelbestände frühestens nach 30 Tage wieder belegt werden dürfen, nachdem die Bestände entfernt wurden.

Titelfoto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

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