Großeinsatz der Feuerwehr wegen Schlauchboot auf Elbe

Niedersachsen - Am Donnerstagabend musste die Feuerwehr zu einem vermeintlichen Rettungseinsatz auf der Elbe, in Höhe von Marschacht im Landkreis Harburg, ausrücken. Besorgte Zeugen hatten ein Schlauchboot entdeckt!

Mehr als 100 Rettungskräfte sollen im Einsatz gewesen sein.
Mehr als 100 Rettungskräfte sollen im Einsatz gewesen sein.  © JOTO

Nach ersten Informationen, entdeckten Zeugen gegen 19.10 Uhr das Bötchen, das zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein in der Nähe der Geesthachter Elbbrücke auf der Elbe trieb. 

Unklar war zu dem Zeitpunkt, ob vielleicht eine Person ins Wasser gestürzt sei. 

Mit mehr als 100 Rettungskräften sollen sich Feuerwehren aus beiden Bundesländern ans Werk gemacht haben, um die vermeintlich über Bord gegangene Person zu suchen. Der Großeinsatz habe gute zwei Stunden gedauert, heißt es weiter. 

Während der Suche stellte sich schließlich heraus, dass ein Mann mit seinem Schlauchboot von Schleswig-Holstein über die Elbe nach Niedersachsen gefahren war. 

"Er war wohl hinter die Absicherungstonnen, die als Warnung vor der Strömung quer im Fluss sind, gefahren und hatte sich aus dem Staub gemacht, als er das viele Blaulicht auf der Brücke anrollen sah", wird Einsatzleiter Sascha Tönnies bei LZOnline zitiert. 

Der Mann sei später unbeschadet zu Hause angetroffen worden, heißt es weiter.

Rettungskräfte suchen nach dem Schlauchboot.
Rettungskräfte suchen nach dem Schlauchboot.  © JOTO

Gegen 22 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. 

Titelfoto: JOTO

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