Nach Trinkwasser-Knappheit in Niedersachsen: So geht es jetzt weiter

Lauenau - Angesichts der Trinkwasserknappheit in der niedersächsischen Gemeinde Lauenau (TAG24 berichtete) hat der Energieversorger Enercity für die Region Hannover Entwarnung gegeben.

Mittlerweile wird das Grundwasser aus 30 Metern Tiefe gefördert.
Mittlerweile wird das Grundwasser aus 30 Metern Tiefe gefördert.  © Moritz Frankenberg/dpa

Das Unternehmen fördere Grundwasser aus 30 Metern Tiefe, sagte ein Unternehmenssprecher am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. 

Bei der Nutzung des Grundwassers als Hauptversorgungsquelle gebe es zwar Schwankungen, aber der Vorrat versiege nicht. 

Zusätzlich verfüge das Unternehmen über Speicher und Hochbehälter, um Spitzen abzufangen, wenn die Menschen an heißen Tagen im Garten gießen.

Dennoch beobachte Enercity die Wetterlage genau, um nicht an Kapazitätsgrenzen zu stoßen, sagte der Sprecher. 

Die entsprechenden Schwellenwerte eines Stufenplans seien noch nicht erreicht, das habe er auch noch nie erlebt. Im schlimmsten Fall müsste das Wasser zeitweise abgestellt werden. 


Enercity rief aber angesichts der vergangenen Hitze-Jahre auch zu sorgsamem Umgang mit Wasser auf.

Titelfoto: Moritz Frankenberg/dpa

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