Neuer Versuch trotz Corona: Elbfähre soll im März starten

Cuxhaven/Brunsbüttel - Für den geplanten Fährbetrieb Cuxhaven-Brunsbüttel wird das Fährschiff "Greenferry I" fit gemacht.

Das Fährschiff "Greenferry I" wird im Hafen für den geplanten Fährbetrieb zwischen Cuxhaven-Brunsbüttel fit gemacht.
Das Fährschiff "Greenferry I" wird im Hafen für den geplanten Fährbetrieb zwischen Cuxhaven-Brunsbüttel fit gemacht.  © dpa/Sina Schuldt

Es werde in Cuxhaven mit den letzten Details ausgerüstet, sagte ein Sprecher von Elbferry.

Das Schiff war in Norwegen bereits unter dem Namen "Fanafjord" als Fähre im Einsatz.

Das mit Flüssigerdgas (LNG) betriebene Fährschiff soll trotz Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen im März 2021 den Betrieb auf der Elbe aufnehmen.

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Der genaue Start hänge davon ab, wie lange die Vorbereitungen rund um das Schiff benötigten, sagte der Sprecher.

Die Überfahrt soll maximal eine Stunde dauern. Im Drei-Stunden-Takt soll das Fährschiff rotieren. Auf der Fähre haben den Angaben zufolge 150 Autos, 28 Lastwagen sowie 600 Personen Platz.

Als Gesellschafter der Elbferry sind die Reederei Strahlmann und die MTB New Energy aus Brunsbüttel mit an Bord. Öffentliche Zuschüsse würden nicht gezahlt, sagte der Sprecher.

Von 1999 bis 2001 pendelte bereits eine Elbfähre zwischen Cuxhaven in Niedersachsen und Brunsbüttel in Schleswig-Holstein.

Die letzten beiden Versuche einer Elbverbindung waren nach nur kurzer Zeit gescheitert, der vorerst letzte Fährbetrieb wurde 2017 eingestellt.

Titelfoto: dpa/Sina Schuldt

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