Rettungswagen stoppt Suff-Fahrer: Als die Polizei eintrifft, kommt es knüppeldick

Quakenbrück - Rettungskräfte haben oft mit alkoholisierten Autofahrern zu tun. Doch dieser Fall in Niedersachsen ist für die Besatzung eines Rettungswagens dennoch nicht alltäglich gewesen.

Die Besatzung eines Rettungswagens stoppte einen betrunkenen Autofahrer. (Symbolbild)
Die Besatzung eines Rettungswagens stoppte einen betrunkenen Autofahrer. (Symbolbild)  © 123RF/jvdwolf

Wie die Osnabrücker Polizei am heutigen Montagmorgen mitteilte, waren die 24 und 27 Jahre alten Rettungskräfte am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr auf der Friedrichstraße in Quakenbrück unterwegs, als ihnen ein Autofahrer (20) mit unsicherer Fahrweise auffiel.

Die Männer folgten dem anfangs Unbekannten auf seinem Weg. Das stellte sich schon nach kurzer Zeit als notwendig heraus. Denn an der Kreuzung zur Geringstlandstraße kam der Fahrer von der Straße ab, krachte in ein Gebüsch und setzte anschließend seinen Weg fort, als wäre nichts gewesen.

Nur wenig später konnten die Retter den Unfallfahrer mit seinem Kleinwagen in der Straße Burenstroaten stoppen.

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Dabei kam heraus, dass er "nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss stand", weshalb die jungen Männer die Polizei alarmierten.

Während die drei auf die Beamten warteten, versuchte der Betrunkene jedoch zu Fuß zu fliehen. Dies gelang freilich nicht.

Polizei deckt weiteres Vergehen auf

Gegenüber den Ermittlern gab der Suff-Fahrer schließlich zu, Alkohol getrunken zu haben und gar keinen Führerschein zu besitzen.

Schließlich wurde der 20-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Eine Blutprobe soll nun Aufschluss geben, wie viel Promille der Trunkenbold genau intus hatte.

Die Polizei ermittelt weiter in der Angelegenheit.

Titelfoto: 123RF/jvdwolf

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