Schreck in der Kreisverwaltung: Plötzlich fällt ein Schuss!

Lüneburg - Bei der Inspektion einer abgegebenen alten Pistole in der Waffenbehörde der Kreisverwaltung Lüneburg hat sich versehentlich ein Schuss gelöst.

In der Waffenbehörde in Lüneburg ist am Dienstag ein Schuss gefallen. (Symbolbild)
In der Waffenbehörde in Lüneburg ist am Dienstag ein Schuss gefallen. (Symbolbild)  © Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa

Das Projektil sei am Dienstagnachmittag durch eine Leichtbauwand des Gebäudes geflogen und durch eine Fensterscheibe im ersten Stock des Nachbargebäudes eingeschlagen, wie die Verwaltung am Mittwoch mitteilte.

Verletzt wurde durch die Kugel niemand, es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Der Mitarbeiter des Landkreises, der die stark verrostete Waffe inspizierte, erlitt ein Knalltrauma.

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"So etwas darf nicht passieren, das ist keine Frage", sagte Landrat Jens Böther (CDU). "Um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern, überprüfen wir den Vorgang jetzt genau und sind schon in Gesprächen mit allen beteiligten Behörden."

Die Pistole war von Polizeibeamten der Inspektion Lüneburg mit weiterem Waffenmaterial bei der Unteren Waffenbehörde abgeliefert worden, um sie ordnungsgemäß aus dem Verkehr zu ziehen.

Da wesentliche Teile fehlten, wurde die Pistole von den waffenkundigen Beteiligten zunächst als funktionsuntüchtig eingestuft.

Titelfoto: Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa

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