Säureangriff auf Serengeti-Park: Waren Menschen nicht das Ziel der Aktion?

Hodenhagen - Bei dem Einbruch in zehn Kassenhäuschen des Serengeti-Parks geht die Polizei derzeit davon aus, dass Salzsäure auf die Kassenanlagen gekippt wurde.

Besucher fahren durch den Serengeti-Park: Am Eingang wurden am Wochenende mehrere Mitarbeiter verletzt.
Besucher fahren durch den Serengeti-Park: Am Eingang wurden am Wochenende mehrere Mitarbeiter verletzt.  © picture alliance / dpa

Es würden noch Proben zum Landeskriminalamt zur Untersuchung geschickt, sagte ein Sprecher am Montag.

"Wir gehen davon aus, dass das Ganze nicht politisch motiviert und Menschen nicht das Ziel dieser Aktion waren", sagte er.

Weitere Details wollte er aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt geben. Aufbruchspuren habe es nicht gegeben.

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Unbekannte Täter hatten in der Nacht zum Samstag in zehn von zwölf Kassenhäuschen im Heidekreis Säure vergossen.

Mehrere Mitarbeiter des Parks in Hodenhagen hatten Dämpfe eingeatmet und mussten medizinisch versorgt werden, ein Betroffener war vorsorglich ins Krankenhaus gekommen.

Sie klagten über Hustenreiz, Hautreizungen und Schwindel.

Die polizeilichen Ermittlungen wegen gefährliche Körperverletzung dauern an.

Titelfoto: picture alliance / dpa

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