Sperrung aufgehoben: Fünf Weltkriegsbomben in Göttingen gesprengt

Göttingen - 10.000 Menschen mussten am Samstag in Göttingen ihre Wohnungen verlassen. Im Westen der Stadt wurden fünf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt. Am frühen Sonntagmorgen konnten die Bürger aufatmen.

Um den Fundort der Bomben herum wurde eine Sperrzone in einem Radius von 1000 Metern eingerichtet.
Um den Fundort der Bomben herum wurde eine Sperrzone in einem Radius von 1000 Metern eingerichtet.  © Swen Pförtner/dpa

Nach einer groß angelegten Evakuierungsaktion haben Sprengstoffexperten in Göttingen fünf Blindgänger-Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Das teilte die Stadt Göttingen am Samstagabend mit.

Die Sperrungen wurden daraufhin am frühen Sonntagmorgen aufgehoben.

Rund 10.000 Menschen mussten am Samstag ihre Wohnungen verlassen. Die Aktion verzögerte sich mehrmals, weil sich Personen im Sperrgebiet aufhielten.

Spaziergänger entdecken Toten im Lienekanal
Niedersachsen Spaziergänger entdecken Toten im Lienekanal

Die Evakuierungszone trat am Samstag um 6 Uhr in Kraft. In einem Radius von 1000 Metern um die Blindgänger-Verdachtspunkte durften sich keine Menschen aufhalten.

Die Stadt richtete ein Evakuierungszentrum ein. Etwa 1800 Kräfte von Polizei, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk waren im Einsatz. Der Bahnhof wurde geräumt, es galt auch ein Flugverbot über dem Sperrgebiet.

Bereits seit Monaten werden in Göttingen rund 80 Verdachtspunkte für Blindgänger von Weltkriegsbomben geprüft.

Die Untersuchungen werden nach Angaben der Stadt Göttingen noch Jahre andauern.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

Mehr zum Thema Niedersachsen: