35-Jähriger schläft im Zug, jetzt muss er zwei Monate ins Gefängnis!

Münster - Böses Erwachen: Nachdem er im Zug eingeschlafen ist, muss ein Bielefelder (35) wegen mehrfachen Schwarzfahrens für zwei Monate ins Gefängnis.

Der Eingangsbereich des Hauptbahnhofes in Münster.
Der Eingangsbereich des Hauptbahnhofes in Münster.  © dpa/Guido Kirchner

Der 35-Jährige habe die Ankunft seines Zuges im Hauptbahnhof Münster verschlafen und sei deshalb auf dem Abstellgleis gelandet, berichtete die Bundespolizei am heutigen Freitag. 

Bahn-Mitarbeiter entdeckten den Mann und weckten ihn im Beisein von Bundespolizisten.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der Mann wegen Schwarzfahrens zu 1180 Euro Geldstrafe verurteilt worden war, die er noch nicht gezahlt hatte. 

Ein Fahrzeug der Bundespolizei steht vor einem Regionalzug der Deutschen Bahn. (Symbolbild)
Ein Fahrzeug der Bundespolizei steht vor einem Regionalzug der Deutschen Bahn. (Symbolbild)  © dpa/Julian Stratenschulte

Weil er die Summe nicht berappen konnte, "durfte" er sich im Polizeigewahrsam ausschlafen, um die Strafe ab dem nächsten Morgen 59 Tage lang in einem Gefängnis abzusitzen. 

Titelfoto: dpa/Julian Stratenschulte

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