41-Stunden-Woche adé: Polizisten mit deutlicher Forderung an Armin Laschet

Düsseldorf - Die Gewerkschaft der Polizei fordert vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (60, CDU) ein Aus für die 41-Stunden-Woche.

Das Land NRW ist einer der letzten Arbeitgeber in Deutschland, der von seinen Beamten noch eine 41-Stunden-Woche verlangt. (Symbolfoto)
Das Land NRW ist einer der letzten Arbeitgeber in Deutschland, der von seinen Beamten noch eine 41-Stunden-Woche verlangt. (Symbolfoto)  © Roland Weihrauch/dpa

Das Land NRW sei einer der letzten Arbeitgeber in Deutschland, der von seinen Beamten eine 41-Stunden-Woche verlange. Die Gewerkschafter verliehen am Montag vor der Staatskanzlei in Düsseldorf ihrer Forderung Nachdruck.

Die Wochenarbeitszeit war 2003 von der damaligen rot-grünen Landesregierung als zeitlich befristetes Sonderopfer der Beamten zur Schließung einer Haushaltslücke auf 41 Stunden verlängert worden.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält das für nicht mehr hinnehmbar und hat Laschet aufgefordert, einen konkreten Zeitplan zum Ausstieg aus der 41-Stunden-Woche vorzulegen.

Die Arbeitszeit der Beamten solle in einem ersten Schritt auf 39 Stunden und 50 Minuten begrenzt werden. Das ist die gleiche Arbeitszeit, wie sie aktuell für die Tarifbeschäftigten bei der Polizei gelte. Mittelfristig strebt die GdP bei der Polizei eine 35-Stunden-Woche an.

Neben der Reduzierung der Wochen-Arbeitszeit setzt sich die GdP auch für die Einführung eines Ruhestandskorridors bei der Polizei ein. Wer besonderen Belastungen wie dem ständigen Schichtdienst ausgesetzt sei, müsse ohne Abzüge früher in Ruhestand gehen können.

Titelfoto: Roland Weihrauch/dpa

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