Ab Montag in NRW: Tierparks, Zoos, Museen und Spielplätze dürfen öffnen!

Düsseldorf/NRW - Tierparks, Museen, Spielplätze: Nach wochenlangen Schließungen wegen der Corona-Krise gibt es für die Menschen in Nordrhein-Westfalen in der kommenden Woche einige Lockerungen.

Paviane sonnen sich auf einem Felsen in ihrem Gehege im menschenleeren Zoo. Die wegen der Corona-Krise geschlossenen Zoos schlagen Alarm: Ihnen fehlen die Einnahmen.
Paviane sonnen sich auf einem Felsen in ihrem Gehege im menschenleeren Zoo. Die wegen der Corona-Krise geschlossenen Zoos schlagen Alarm: Ihnen fehlen die Einnahmen.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Von Montag an dürfen Zoos, botanische Gärten, Museen, Schlösser und Galerien wieder öffnen, teilte die Landesregierung am Freitagabend in Düsseldorf mit. Bildungseinrichtungen wie Volkshochschulen und Musikschulen könnten ihren Betrieb aufnehmen. 

Ab Donnerstag (7. Mai) dürfen Kinder endlich wieder auf die Spielplätze - zeitgleich mit dem Schulbeginn der Viertklässler.

Die Lockerungen werden in der aktualisierten Corona-Schutzverordnung des Landes festgehalten. Das Kontaktverbot und andere bestehende Einschränkungen werden mit der ab Montag geltenden Neufassung weiter verlängert. 

Verboten bleiben zum Beispiel Sport auf Sportanlagen und in Fitnessstudios sowie der Betrieb von Theatern, Clubs und Freizeitparks.

"Die guten Zahlen zur Entwicklung der Infektionen in Nordrhein-Westfalen machen Hoffnung, dass bald weitere Öffnungen möglich sein werden", sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). 

Die Devise sei: "Mit Schutz und Abstand so wenige Einschränkungen wie nötig und so viel Entfaltung wie möglich".

Schulöffnungen in NRW noch unklar

Die Öffnung der Spielplätze ist nach Worten von Familienminister Joachim Stamp (FDP) "ein kleiner, aber wichtiger Schritt für unsere Kinder und die Familien". Kinder brauchten die Möglichkeit zu toben und mit Gleichaltrigen spielen zu können. Nach der Corona-Schutzverordnung müssen die Begleitpersonen auf den Spielplätzen einen Mindestabstand von 1,50 Metern zueinander wahren.

Mit der neugefassten Verordnung setzt das bevölkerungsreichste Bundesland gemeinsamen Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vom Donnerstag um. 

Alle Beschlüsse seien am Freitag in einer Videokonferenz des Landes mit den kommunalen Spitzenverbänden in NRW besprochen worden. Dabei hätten sich die Teilnehmer auch zum weiteren Vorgehen im Bereich Schule und Frühkindliche Bildung abgestimmt

Konkrete Termine wurden aber nicht mitgeteilt, darüber soll die nächste Bund-Länder-Konferenz am 6. Mai entscheiden.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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