Adventssamstag im Einzelhandel: Innenstädte gut besucht, aber es gibt einen Haken!

Düsseldorf - Der Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen hat eine gemischte Bilanz des dritten Adventswochenendes gezogen.

Ukraine-Krieg, Inflation und erhöhte Energie- und Stromkosten dämpfen weiterhin die Kauflaune der Menschen in NRW.
Ukraine-Krieg, Inflation und erhöhte Energie- und Stromkosten dämpfen weiterhin die Kauflaune der Menschen in NRW.  © Oliver Berg dpa/lnw

Zwar seien am Samstag viele Menschen in den Innenstädten unterwegs gewesen, doch nur ein Viertel der befragten Unternehmen schätze die Umsatzentwicklung aktuell höher als im Vorjahr ein, teilte der Handelsverband NRW am Sonntag auf Basis einer Umfrage unter Einzelhändlern mit.

Gründe für das zurückhaltende Einkaufsverhalten in der Vorweihnachtszeit seien nach überwiegender Meinung der befragten Händler die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, die Inflation und die erhöhten Energie- und Stromkosten.

Vor allem wegen der kalten Witterungsbedingungen seien warme Kleidung wie Wollsocken, Winterschuhe, Stiefel, Mäntel und Pantoffel nachgefragt worden. Auch Bettwäsche und kleinere Geschenkartikel wie Wohnaccessoires wurden erworben.

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"Gern gekauft wurden außerdem E-Bikes und energiesparende Elektro- und Küchengeräte", teilte der Verband mit. Auch hochwertigen Schmuck und Parfüms trugen die Käufer nach Hause. Für Kinder standen Plüschtiere hoch im Kurs.

Verkauf der "richtigen" Geschenke erst kurz vor Heiligabend

"Immerhin erwarten einige Händler für die kommende Adventswoche und die noch vergleichsweise lange andauernde Zeit bis zum Heiligabend eine zumindest gleichbleibende, wenn nicht wachsende, vorweihnachtliche Umsatzentwicklung", erklärte der Handelsverband.

In den ersten Wochen hätten sich viele Kundinnen und Kunden noch orientiert oder kleinere Artikel besorgt wie Süßigkeiten oder Kleinigkeiten für den Adventskalender.

Zum Heiligen Abend hin würden dann immer mehr die "richtigen" Weihnachtsgeschenke gekauft.

Titelfoto: Oliver Berg dpa/lnw

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