An Pfingsten: Außengastro darf in jeder zweiten NRW-Region öffnen!

Düsseldorf - Zum Start des Pfingstwochenendes können in gut der Hälfte der Regionen von Nordrhein-Westfalen die Außen-Gastronomie sowie Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze öffnen - zumindest unter Auflagen.

In der Hälfte der NRW-Regionen können zum Start des Pfingstwochenendes die Außen-Gastronomie, Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze unter Auflagen öffnen. (Archivbild)
In der Hälfte der NRW-Regionen können zum Start des Pfingstwochenendes die Außen-Gastronomie, Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze unter Auflagen öffnen. (Archivbild)  © Marius Becker/dpa

Wie aus der jüngsten Allgemeinverfügung des Landes NRW von Mittwoch hervorgeht, können diese Lockerungen ab Donnerstag auch im Kreis Euskirchen umgesetzt werden.

Ab Freitag sind diese Öffnungsschritte gleich in 13 weiteren Kreisen und kreisfreien Städten des Landes möglich, darunter auch in der Landeshauptstadt.

Im Detail sind das ab reitag Bottrop, der Kreis Düren, Düsseldorf, Essen, die Kreise Heinsberg und Herford, Herne, der Hochsauerlandkreis, der Kreis Lippe, Mönchengladbach, Oberhausen, Recklinghausen und der Rheinisch-Bergische-Kreis.

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Für sie gilt die bundesweite Notbremse gegen die Ausbreitung des Coronavirus nicht mehr, da in diesen Regionen die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen schon stabil unter der Marke 100 liegt.

Damit sind dann zum Start des Pfingstwochenendes in insgesamt 27 Kreisen und kreisfreien Städten von NRW die Öffnungsschritte in der Gastronomie und bei der Beherbergung möglich.

Das ist bisher in 13 Kreisen und kreisfreien Städten der Fall. Davon ist in zehn Regionen die bundesweite Corona-Notbremse weggefallen.

Zugang haben Getestete, Geimpfte und Genesene

In Soest durften im Rahmen eines Modellprojekts Terrassen und Außenbereiche von Cafés und Restaurants bereits wieder öffnen.
In Soest durften im Rahmen eines Modellprojekts Terrassen und Außenbereiche von Cafés und Restaurants bereits wieder öffnen.  © Bernd Thissen/dpa

Zuerst war das im Kreis Soest, dem Rhein-Sieg-Kreis, der Stadt Mülheim an der Ruhr und dem Kreis Viersen der Fall.

Den Anfang bei den Lockerungen machten am Samstag auch die Stadt Münster sowie die Kreise Höxter und Coesfeld, in denen die bundesweite Notbremse gar nicht erst gegriffen hatte.

Laut der ab dem 15. Mai geltenden Coronaschutzverordnung des Landes sind eingeschränkte Öffnungen der Außengastronomie wieder erlaubt, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen stabil unter 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner liegt.

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Zugang haben dabei nur Getestete, Geimpfte und Genesene.

Für private Gäste dürfen Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze unter Auflagen bei einer stabilen Inzidenz unter 100 öffnen.

Die Erlaubnis ist dabei allerdings auf maximal 60 Prozent der Hotelkapazität begrenzt.

Titelfoto: Bernd Thissen/dpa

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