Anlaufstelle für Islamisten: Verfassungsschutz beobachtet 114 Moscheen in NRW

Düsseldorf - Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz hat zurzeit 114 Moscheen als Anlaufstellen von Islamisten im Visier.

Laut dem Innenministerium in Düsseldorf gibt es nach aktueller Einschätzung insgesamt 850 bis 1000 Moscheevereine in Nordrhein-Westfalen.
Laut dem Innenministerium in Düsseldorf gibt es nach aktueller Einschätzung insgesamt 850 bis 1000 Moscheevereine in Nordrhein-Westfalen.  © Oliver Berg/dpa

Das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der AfD im Landtag hervor. 2019 waren es nach früheren Angaben noch 109 Moscheen.

Laut dem Innenministerium in Düsseldorf gibt es "nach aktueller Einschätzung" insgesamt 850 bis 1000 Moscheevereine in Nordrhein-Westfalen.

Von den 114, die unter Beobachtung sind, stehen 66 im Verdacht des Salafismus, 19 sollen Verbindungen zur Muslimbruderschaft und teilweise gleichzeitig zu Salafisten haben.

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Sechs Moscheen werden dem verbotenen sogenannten Kalifatsstaat zugeordnet, 19 sind laut Verfassungsschutz schiitisch-extremistisch orientiert.

Der türkischen Hizbullah werden drei, der Ismael-Aga-Gemeinde eine Moschee zugeordnet.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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