Armin Laschet: NRW wird "so viele Menschen wie möglich" aus Afghanistan aufnehmen

Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen will "so viele Ortskräfte wie möglich aus Afghanistan" aufnehmen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU) will in seinem Bundesland den Menschen aus Afghanistan einen "sicheren Hafen" bieten.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU) will in seinem Bundesland den Menschen aus Afghanistan einen "sicheren Hafen" bieten.  © Oliver Berg/dpa

Das sagte Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU) am Montagabend bei einem Festakt zum 75. Geburtstag des Landes in Düsseldorf mit Kanzlerin Angela Merkel (67, CDU).

Vor allem gehe es darum, Frauen, Menschenrechtler oder auch Künstlern einen sicheren Hafen zu bieten.

Für ihre Rettung bleibt nicht mehr viel Zeit. Die militant-islamistischen Taliban, die vor gut einer Woche die Macht in Afghanistan übernommen haben, wollen einer Verlängerung der Evakuierungsmission westlicher Staaten über den 31. August hinaus nicht zustimmen.

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NRW sei ein europäisches, vielfältiges und international offenes Land, betonte Laschet. 30 Prozent der Menschen hätten eine Zuwanderungsgeschichte.

Auch nach dem Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union bleibe das Land ein wichtiger Partner. Besonders der Austausch der jüngeren Generation sei bedeutend.

Am 23. August 1946 war Nordrhein-Westfalen mit der sogenannten "Operation Marriage" von der britischen Militärregierung aus der Taufe gehoben worden.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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