"Car-Freitags"-Bilanz in NRW: Polizei stoppt Poser und kassiert zahlreiche Autos ein

Düsseldorf - Zahlreiche Anzeigen und Bußgelder wegen überhöhter Geschwindigkeit sowie etliche sichergestellte Fahrzeuge: Das ist das Ergebnis der Polizeiaktionen zum sogenannten "Car-Freitag" in Nordrhein-Westfalen.

In Recklinghausen stellte die Polizei zwei Autos sicher und registrierte bei ihren Kontrollen etliche Geschwindigkeitsverstöße.
In Recklinghausen stellte die Polizei zwei Autos sicher und registrierte bei ihren Kontrollen etliche Geschwindigkeitsverstöße.  © Polizei Recklinghausen

In Dortmund, lange Zeit einer der Hotspots der Raser-Szene, blieb es nach Angaben der Polizei am "Car-Freitag" diesmal ungewöhnlich ruhig. "Im Vergleich zu den letzten Jahren waren deutlich weniger relevante Autos auf Dortmunds Straßen unterwegs", hieß es von der Polizei am Samstag.

Dennoch hagelte es bei den Kontrollen in der Ruhrgebietsstadt 34 Ordnungswidrigkeitsanzeigen und 44 Verwarngelder. Insgesamt fünf Fahrzeuge wurden sichergestellt.

Der Karfreitag gilt als Auftaktdatum für Treffen der Autoposer- und Tuner-Szene.

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Auch in der Landeshauptstadt Düsseldorf waren laut Polizei weniger Autoposer unterwegs als noch im Vorjahr. Insgesamt 121 Fahrzeuge und Fahrzeugführer wurden eingehend überprüft, fünf Fahrzeuge sichergestellt.

Drei der überprüften Luxuskarossen hatten keinen gültigen Versicherungsschutz und wurden stillgelegt.

Ins Netz ging den Beamten auch ein 30 Jahre alter Autofahrer, der mit seinem hochgetunten Boliden in der Stadt statt mit den erlaubten 50 Stundenkilometern mit über 130 Stundenkilometern unterwegs war.

Auch bei Twitter informierte die Polizei über den diesjährigen "Car-Freitag"

Kampf gegen Auto-Poser: Polizei stellt Autos sicher

Auch in Gelsenkirchen war die Polizei am "Car-Freitag" mit zahlreichen Kräften im Einsatz und stellte mehrere Autos sicher.
Auch in Gelsenkirchen war die Polizei am "Car-Freitag" mit zahlreichen Kräften im Einsatz und stellte mehrere Autos sicher.  © Polizei Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen stellte die Polizei mehr als 100 Fälle von Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Unrühmlicher Spitzenreiter war ein Gelsenkirchener Fahrer mit 131 Stundenkilometern - erlaubt war Tempo 50.

Es mussten 70 Verwarngelder bezahlt werden. 53 Ordnungswidrigkeitsanzeigen sowie sechs Strafanzeigen wurden von den Beamten gefertigt, zudem wurden sechs Fahrzeuge und eine Fahrerlaubnis sichergestellt.

Im Kreis Euskirchen stellte die Polizei 288 Geschwindigkeitsverstöße fest. Insgesamt wurden 13 Fahrzeuge wegen einer erforderlichen Sachverständigenbegutachtung sichergestellt.

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Die Polizei war dort am Karfreitag wegen eines geplanten Treffens der Tuner-Szene am Nürburgring im Einsatz, um gegen verbotene Rennen, Manipulation an Fahrzeugen und Geschwindigkeitsübertretungen vorzugehen.

Die Polizei im Kreis Recklinghausen registrierte bei ihren Kontrollen 139 Geschwindigkeitsverstöße und stellte zwei Autos sicher.

Titelfoto: Polizei Recklinghausen

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