Corona-Beschränkungen für NRW im Landtag beschlossen

Düsseldorf/NRW - In Nordrhein-Westfalen wird unter Hochdruck an den Details der neuen Corona-Schutzverordnung gefeilt.

Köln: Vor einem Restaurant sind die Stühle auf die Tische gestellt. Nach den vorliegenden Zahlen gelten mittlerweile fast alle Regionen in NRW als Corona-Risikogebiete.
Köln: Vor einem Restaurant sind die Stühle auf die Tische gestellt. Nach den vorliegenden Zahlen gelten mittlerweile fast alle Regionen in NRW als Corona-Risikogebiete.  © Oliver Berg/dpa

Das Landeskabinett fasste aber bereits am frühen Donnerstagmorgen in Düsseldorf den Beschluss, die jüngste Bund-Länder-Vereinbarung zu übernehmen, wie ein Sprecher der Regierung bestätigte.

Damit steht auch für die Bürger in Nordrhein-Westfalen das vorerst letzte Wochenende mit geöffneten Restaurants, Bars, Diskotheken, Sport- und Freizeitstätten bevor. Die Fitness-Branche hatte noch versucht, eine Schließung zu verhindern.

Das Innenministerium habe bislang aber keine Hinweise, dass deswegen massenhaft exzessive Partys in NRW drohten, sagte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

In den Städten, in denen Halloween traditionell eine große Rolle spiele, werde sich die Polizei, wie üblich, mit mehr Einsatzkräften wappnen. "Wir sind sicher, jede Polizeidienststelle behandelt das vor Ort mit der nötigen Sensibilität."

Corona-Beschränkungen für NRW

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch einvernehmlich auf ein strenges Maßnahmenpaket geeinigt. 

Kernstück: Einschneidende Kontaktbeschränkungen für die Bürger mit Herunterfahren fast aller Freizeitaktivitäten ab dem 2. November für den gesamten Monat. 

So sollen unter anderem Kinos und Theater, aber auch Freizeitsportstätten, Hotels und Restaurants für den gesamten Monat November schließen.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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