Corona-Demos in zahlreichen NRW-Städten angekündigt

Düsseldorf/Bochum – Auch an diesem Wochenende wollen Kritiker der Corona-Maßnahmen wieder in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens demonstrieren.

In NRW wollen am Wochenende zahlreiche Kritiker der Corona-Maßnahmen auf die Straßen gehen. (Symbolbild)
In NRW wollen am Wochenende zahlreiche Kritiker der Corona-Maßnahmen auf die Straßen gehen. (Symbolbild)  © Armin Weigel/dpa

Demonstrationen mit Corona-Bezug soll es laut Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) am Samstag unter anderem in Heinsberg, in Münster und im Märkischen Kreis geben.

Für Sonntag waren der Behörde bis Freitagmittag geplante Veranstaltungen in Köln, Mönchengladbach und erneut Münster bekanntgeworden.

Auf einer Terminübersicht der Corona-Maßnahmen-Kritiker im Internet werden als weitere Veranstaltungsorte in NRW an diesem Wochenende unter anderem Bonn, Bergheim, Düsseldorf und Paderborn genannt.

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Die größte NRW-Demo wird am Samstag in Bochum unter dem Motto "Fest für Frieden, Freiheit und Liebe" erwartet. Veranstalter ist die Initiative "Querdenken 234 Bochum". 1000 Teilnehmer sind angemeldet. Angekündigt ist unter anderem eine Rede von "Querdenken"-Gründer Michael Ballweg.

Die Demonstration darf nur als Standkundgebung stattfinden. Einen ursprünglich geplanten Aufzug hatte die Stadt untersagt. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen bestätigte die Entscheidung. Über eine Beschwerde dagegen wollte das Oberverwaltungsgericht in Münster noch am Freitag entscheiden.

Stadt Duisburg hat Corona-Demo untersagt

Schon am vergangenen Wochenende haben Anhänger der Initiative "Querdenken 211" in Düsseldorf demonstriert.
Schon am vergangenen Wochenende haben Anhänger der Initiative "Querdenken 211" in Düsseldorf demonstriert.  © David Young/dpa

Der DGB Bochum und rund 30 andere Organisationen haben unter dem Motto "Solidarität statt Verschwörung" zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Pro Organisation sollen daran aus Corona-Sicherheitsgründen jeweils nur ein bis zwei Vertreter teilnehmen.

Eine für Sonntag geplante Demonstration in Duisburg hatte die Stadt untersagt. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht bestätigte das Verbot.

Der Anmelder kündigte daraufhin an, Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen zu wollen. Bis Freitagvormittag war dort allerdings noch keine Beschwerde eingegangen.

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Der Versammlungsanmelder habe kein hinreichendes Hygienekonzept vorgelegt, das die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung sicherstelle, hatte das Gericht seine Entscheidung begründet. Es sei zu befürchten, dass Teilnehmer gegen das Abstandsgebot und die Maskenpflicht verstießen.

Titelfoto: David Young/dpa

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