Corona-Fälle in Velberter Hochhaus: Indische Variante nachgewiesen

Velbert/Kreis Mettmann - Im Fall der unter Quarantäne gesetzten Bewohner zweier Hochhäuser in Velbert ist bei sieben Familien die indische Coronavirus-Variante nachgewiesen worden.

In Velbert ist im Fall der unter Quarantäne gesetzten Bewohner zweier Hochhäuser bei sieben Familien die indische Corona-Variante nachgewiesen worden.
In Velbert ist im Fall der unter Quarantäne gesetzten Bewohner zweier Hochhäuser bei sieben Familien die indische Corona-Variante nachgewiesen worden.  © Christoph Reichwein (crei)/dpa

Das teilte der Kreis Mettmann nach der Sequenzierung der Proben von insgesamt 26 infizierten Menschen am Samstag mit.

Der Ausbruch zieht außerdem auch in Ratingen weitere Tests im Umfeld einer weiteren Familie nach sich, nachdem das Gesundheitsamt ermittelt hatte, dass es zwischen einer dort infizierten Familie und den Betroffenen in Velbert Kontakte gab.

Ob auch hier die indische Variante vorliegt, müssen die weiteren Untersuchungen zeigen, hieß es weiter.

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Nach einem ersten Nachweis der Mutante waren vor knapp einer Woche zunächst vorsorglich 189 Bewohner unter Quarantäne gesetzt und getestet worden.

Viele der nicht betroffenen Bewohner konnten zwischenzeitlich aus der Isolation entlassen worden.

Die Weltgesundheitsorganisation hatte die indische Corona-Variante als "besorgniserregend" eingestuft. Laut Experten könnte sie bis zu 50 Prozent ansteckender sein als die britische Variante.

Titelfoto: Christoph Reichwein (crei)/dpa

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