"Ein geringes Maß an Warnung!": Hunderte Beschäftigte legen ihre Arbeit in Unikliniken nieder

Düsseldorf - Am frühen Dienstagvormittag haben nun die von Verdi angekündigten Warnstreiks in den sechs Unikliniken in NRW begonnen.

Die Arbeiter-Gewerkschaft Verdi hat am Montag zu Warnstreiks in den sechs Unikliniken in NRW am Dienstag und Mittwoch aufgerufen - 500 bis 800 Beschäftigte folgten dem Aufruf.
Die Arbeiter-Gewerkschaft Verdi hat am Montag zu Warnstreiks in den sechs Unikliniken in NRW am Dienstag und Mittwoch aufgerufen - 500 bis 800 Beschäftigte folgten dem Aufruf.  © Ole Spata/dpa

Wie ein Sprecher der Arbeiter-Gewerkschaft Verdi gegenüber TAG24 mitteilte, handelt es sich bei den rund 500 bis 800 Teilnehmenden um nicht ärztliches Fachpersonal. Das bedeutet: Pflege-, Küchen-, Reinigungskräfte, Therapeuten und Röntgen-Assistenten.

Bereits am Montag hatte Verdi zu Streiks am 12. und 13. April in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster aufgerufen.

"Wir erwarten zwar für die Streiks am Dienstag und Mittwoch noch keinen endgültigen Durchbruch, wollen dem Arbeitgeber-Verband allerdings unser geringes Maß der Warnung aufzeigen", so der Verdi-Sprecher.

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Mit den Streiks wollen die Beschäftigten Ihren Forderungen nach einem Tarifvertrag Entlastung nachkommen.

"Es ist so, dass aktuell rund 100 Streikende pro Klinik an den Streiks teilnehmen. Dennoch müssen wir sagen, dass wir in Zukunft auch noch größere Maßnahmen ergreifen könnten, sollten unsere Forderungen nicht die gewünschte Lösung erzielen", sagte der Verdi-Sprecher.

"Die 500 bis 800 Teilnehmenden könnten erst der Anfang sein. Wir sind in der Lage, künftig noch mehr Beschäftigte an den Streiks teilnehmen zu lassen", drohte der Verdi-Sprecher abschließend.

Titelfoto: Ole Spata/dpa

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