Ernster Appell: Vereinbarte Impf-Termine nicht verfallen lassen

Düsseldorf - Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (63, CDU) hat an die Bürger appelliert, gebuchte Corona-Impftermine nicht einfach verfallen zu lassen.

Insgesamt hat es bislang in Nordrhein-Westfalen rund 7,6 Millionen Schutzimpfungen gegen das Coronavirus gegeben. (Symbolfoto)
Insgesamt hat es bislang in Nordrhein-Westfalen rund 7,6 Millionen Schutzimpfungen gegen das Coronavirus gegeben. (Symbolfoto)  © Miguel Roberts/The Brownsville Herald/AP/dpa

Wer anderswo früher zum Zuge komme, sollte den ursprünglich vereinbarten Termin umgehend absagen, bat Laumann am Montag in Düsseldorf.

"Das ist eine Frage der Gerechtigkeit und der Fairness gegenüber denjenigen Menschen, die nach wie vor auf einen Termin warten." Absagen seien möglich über die bekannten Kontakte der Kassenärztlichen Vereinigungen oder direkt über die zuständigen Impfzentren.

Die im Impfzentrum vorgesehenen Termine seien für den Mai bereits ausgebucht und der vom Bund hierfür für diesen Monat zur Verfügung gestellte Impfstoff damit vollständig verplant. Daneben könnten noch Termine zwischen Hausärzten und ihren Patienten in Eigenregie vereinbart werden.

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Die Impfkampagne des Landes laufe auf Hochtouren, bilanzierte Laumann. Inzwischen habe mehr als ein Drittel der Bevölkerung in NRW mindestens eine Erstimpfung erhalten.

Insgesamt habe es bislang in NRW rund 7,6 Millionen Schutzimpfungen gegen das Coronavirus gegeben: rund 6,1 Millionen Erstimpfungen und 1,5 Millionen Zweitimpfungen.

Etwa 5,8 Millionen Dosen seien über die Impfzentren des Landes verabreicht worden und 1,8 Millionen über niedergelassene Ärzte.

Titelfoto: Miguel Roberts/The Brownsville Herald/AP/dpa

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