Existenz bedroht: NRW-Einzelhandel drängt auf Abschaffung der 2G-Zugangsregel

Düsseldorf - Der Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen drängt auf eine Abschaffung der 2G-Zugangsregeln - wie in anderen Bundesländern.

Aktuell gilt in Nordrhein-Westfalen für Geschäfte, die nicht den täglichen Bedarf decken, noch immer die 2G-Zugangsbeschränkung.
Aktuell gilt in Nordrhein-Westfalen für Geschäfte, die nicht den täglichen Bedarf decken, noch immer die 2G-Zugangsbeschränkung.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Nachdem einige Landesgerichte die Beschränkung auf Geimpfte und Genese für den regulären Einzelhandel aufgehoben hatten, mache sich in der Branche "allergrößtes Unverständnis und Frustration breit, warum in Nordrhein-Westfalen weiterhin symbolhaft an einem nicht unmittelbar wirksamen Instrument festgehalten wird".

So heißt es in einem Brief des Handelsverbands NRW an Ministerpräsident Hendrik Wüst (46), Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (64, beide CDU) und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (61, FDP), aus dem die "Rheinische Post" zitiert.

Die 2G-Zugangsbeschränkung für Geschäfte, die nicht den täglichen Bedarf decken, leiste keinen positiven Beitrag zur Pandemie-Bekämpfung, trage aber "zur Existenzvernichtung zahlreicher Betriebe" bei, heißt es laut der Zeitung in dem Schreiben weiter.

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Bisher habe jedoch das Oberverwaltungsgericht in NRW in allen verhandelten Fällen gegen die Unternehmen entschieden.

Der Handel schlage als Alternative eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske und gegebenenfalls flächenmäßige Zugangsbeschränkungen vor.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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