Ferienstart in NRW: Warte-Fiasko mit langen Schlangen an Flughäfen Köln und Düsseldorf!

Köln/Düsseldorf - Als erstes Bundesland ist Nordrhein-Westfalen am Freitag in die Sommerferien gestartet. Für viele Familien ging es vor dem Urlaub in den Stau. An Flughäfen und auf Autobahnen kam es zu erheblichen Wartezeiten.

Reisende am Flughafen Köln/Bonn musste sehr lange warten.
Reisende am Flughafen Köln/Bonn musste sehr lange warten.  © Thomas Banneyer/dpa

Auf den Autobahnen staute sich der Verkehr am späten Nachmittag laut ADAC auf knapp 200 Kilometern.

An den Flughäfen in Düsseldorf und Köln bildeten sich lange Warteschlangen bei der Gepäckaufgabe und an den Sicherheitskontrollen.

Am Flughafen Köln/Bonn mussten Reisende am frühen Nachmittag allein an den Sicherheitskontrollen bis zu zwei Stunden warten, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte.

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Die Schlange reiche vom Terminal 1 bis ins Terminal 2 hinein. "Wir versuchen natürlich alles Mögliche, um die Wartezeiten möglichst gering zu halten", sagte der Sprecher.

Der Sicherheitsdienstleister habe zusätzliches Personal akquiriert. Die Schlange vor den Sicherheitskontrollen war auch am frühen Abend laut Augenzeugen noch mehrere hundert Meter lang.

Wegen Personalmangels in verschiedenen Bereichen dürften die gesamten Sommerferien für die Flughäfen zur Belastungsprobe werden. Schon seit Tagen stimmen Betreiber und Gewerkschaften Urlauber auf lange Wartezeiten ein.

Am Flughafen Köln/Bonn fehlt Personal in der Sicherheitskontrolle. Die Folgen sind lange Schlangen.
Am Flughafen Köln/Bonn fehlt Personal in der Sicherheitskontrolle. Die Folgen sind lange Schlangen.  © Thomas Banneyer/dpa

Staus auf den Autobahnen zum Ferienbeginn

Auf den Autobahnen in NRW staute sich am Freitag der Verkehr.
Auf den Autobahnen in NRW staute sich am Freitag der Verkehr.  © Thomas Banneyer/dpa

Am Düsseldorfer Airport gab es schon am Vormittag lange Warteschlangen.

Viele Reisende waren nach eigenen Angaben schon mehrere Stunden vor dem geplanten Abflug gekommen, um rechtzeitig am Gate zu sein.

"Wir fliegen um 13 Uhr, sind aber schon um 9 Uhr hergekommen", sagte etwa ein Passagier, der mit seiner Frau nach Fuerteventura fliegen wollte.

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Auch eine Familie mit Ziel Mallorca war vorsichtshalber schon drei Stunden früher zum Flughafen gefahren, wie der Vater sagte.

Die Staus auf den Autobahnen addierten sich laut ADAC zwischen 16.30 Uhr und 17 Uhr auf knapp 200 Kilometer.

Am Abend kamen Autofahrer dann wieder deutlich besser durch, wie ein Sprecher sagte. Betroffen waren vor allem die klassischen Staustrecken wie die A1 Köln-Dortmund-Osnabrück in Richtung Norden sowie die A3 Oberhausen-Köln-Frankfurt in beiden Richtungen. Auch auf der A61 war viel los.

Ein Stauchaos zum Ferienstart habe es nicht gegeben, sagte der ADAC-Sprecher.

Am Samstag rechnete der Sprecher in NRW nochmal mit erhöhter Staugefahr zwischen 10 Uhr und 16 Uhr.

Im Bahn-Nahverkehr kam es am Freitagnachmittag zu mehreren Zugausfällen wegen kurzfristigen Personalausfalls. Vor dem ersten Ferienwochenende hatten die Eisenbahnverkehrsunternehmen bereits darauf hingewiesen, dass es bis einschließlich Sonntag auf den Regionalbahn- und Regionalexpresslinien in NRW zu einer außergewöhnlich hohen Auslastung kommen kann.

Titelfoto: Thomas Banneyer/dpa

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