Gegen das Sterben der Innenstädte: Land bewilligt weitere Millionen an Hilfsgeldern

Düsseldorf - Um Leerstände in Innenstädten zu beenden und die Zentren attraktiver zu machen, stellt das Land weitere Finanzmittel bereit.

Die anhaltende Corona-Krise hat den Strukturwandel in den Innenstädten beschleunigt. Immer mehr Geschäftsschließungen sind die Folge.
Die anhaltende Corona-Krise hat den Strukturwandel in den Innenstädten beschleunigt. Immer mehr Geschäftsschließungen sind die Folge.  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Man habe rund 25 Millionen Euro bewilligt, sagte Kommunalministerin Ina Scharrenbach (45, CDU) am Donnerstag in Düsseldorf.

Es geht um den Innenstadtfonds, der im Sommer 2020 aufgelegt wurde - nun steigt sein Volumen an bewilligten Geldern auf rund 94 Millionen Euro. Davon wurden bislang 21 Millionen Euro ausgezahlt.

Es geht zum Beispiel um Zuschüsse für Mieten oder Umbauten, damit Händler in bislang leerstehenden Räumen ein Geschäft aufmachen.

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Auch das Anpflanzen von Bäumen wird finanziert, damit Betonwüsten grüner werden.

Wegen der Online-Konkurrenz sind alteingesessene Geschäfte in Innenstädten seit langem unter Druck, die Folgen der Corona-Krise haben den Strukturwandel beschleunigt.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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