Beerdigung von Großfamilien-Mitglied in Leverkusen: Probleme blieben aus

Leverkusen - Die Stadt Leverkusen befürchtet für den heutigen Freitag (12 Uhr) eine größere Menschenansammlung bei einer Beerdigung eines Mitglieds einer Großfamilie und damit Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung.

Für den heutigen Freitag befürchtet die Stadt Leverkusen bei der Beerdigung eines Mitglieds einer Großfamilie eine größere Menschenansammlung.
Für den heutigen Freitag befürchtet die Stadt Leverkusen bei der Beerdigung eines Mitglieds einer Großfamilie eine größere Menschenansammlung.  © Oliver Berg/dpa

Deshalb habe die Stadt im Austausch mit der Polizei ein Sicherheitskonzept entwickelt, sagte eine Sprecherin. "Wir können nicht ausschließen, dass da mehr kommen, und deshalb das Sicherheitsaufgebot."

Ziel sei es, sicherzustellen, dass die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen eingehalten würden.

Auf dem Leverkusener Friedhof wird ein Mitglied einer Großfamilie beigesetzt. Die Beerdigung sollte ursprünglich am Mittwoch stattfinden, wurde aber auf Freitag verschoben.

Mit der Familie hatte es in der Vergangenheit mehrfach Probleme bei der Einhaltung der Corona-Regeln gegeben. Die Stadt hat der Familie erlaubt, mit 25 Erwachsenen und 25 Kindern unter 14 Jahren an der Beerdigung teilzunehmen.

Ein an den Friedhof angrenzender Tierpark bleibt am Freitag aus Sicherheitsgründen geschlossen. Dies hat bei einigen Bürgern Unmut erzeugt.

Update, 14.15 Uhr: Befürchtete Probleme blieben aus

Bei der Trauerfeier einer Großfamilie in Leverkusen ist es am Freitag zunächst nicht zu den befürchteten Problemen mit Menschenansammlungen gekommen.
Bei der Trauerfeier einer Großfamilie in Leverkusen ist es am Freitag zunächst nicht zu den befürchteten Problemen mit Menschenansammlungen gekommen.  © Oliver Berg/dpa

Bei der Trauerfeier einer Großfamilie in Leverkusen ist es am Freitag zunächst nicht zu den befürchteten Problemen mit Menschenansammlungen gekommen. "Aus unserer Sicht ist es bisher ruhig", sagte eine Stadtsprecherin am Mittag.

Die Trauergäste seien anhand einer vorher eingereichten Namensliste zu der Beerdigung auf den Friedhof gelassen worden. Nur vereinzelt seien weitere Menschen gekommen. Diese habe man dann abgewiesen. Die Auflagen seien nach erster Einschätzung eingehalten worden.

Am Friedhof war am Freitag eine größere Zahl Polizisten zu sehen - auch, als ein Sarg mit einer Kutsche auf das Gelände gefahren wurde. Zudem gab es diverse Absperrungen.

Die Auswirkungen der Beerdigung sorgten bei einigen Bürgern für Unmut.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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