Harte Zeiten für Bierbrauer: Produktion in NRW um fast 10 Prozent gesunken

Düsseldorf - Die Corona-Krise mit geschlossenen Kneipen und ausgefallenen Volks- und Schützenfesten hat den Brauern in Nordrhein-Westfalen schwer zugesetzt.

Den Brauern in NRW hat die Corona-Krise mit geschlossenen Kneipen und ausgefallenen Volks- und Schützenfesten schwer zugesetzt. (Archivbild)
Den Brauern in NRW hat die Corona-Krise mit geschlossenen Kneipen und ausgefallenen Volks- und Schützenfesten schwer zugesetzt. (Archivbild)  © Angelika Warmuth/dpa

Im vergangenen Jahr produzierten die landesweit 32 Brauereien mit mindestens 20 Beschäftigten insgesamt 16,1 Millionen Hektoliter alkoholhaltiges Bier, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte. Das waren 9,2 Prozent oder 1,6 Millionen Hektoliter Bier weniger als 2019.

Nicht enthalten in den Zahlen sind Biermischgetränke sowie die vielen Klein- und Hausbrauereien.

Rein rechnerisch entfielen damit 2020 etwa 108 Liter alkoholhaltiges Bier auf jeden volljährigen Einwohner Nordrhein-Westfalens – das waren elf Liter weniger als im Jahr zuvor.

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Der Rückgang bei der Biererzeugung fiel in NRW nach Angaben der Statistiker kräftiger aus als im Bundesdurchschnitt, wo das mengenmäßige Minus 7,0 Prozent betrug.

Der Anteil Nordrhein-Westfalens an der bundesdeutschen Bierproduktion lag 2020 bei 21,6 Prozent.

Titelfoto: Angelika Warmuth/dpa

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