Herber Einbruch: Ein Drittel weniger Prostituierte in NRW durch Corona-Krise

Von Rolf Schraa

Düsseldorf - Die Corona-Pandemie hat dem Prostitutionsgewerbe in Nordrhein-Westfalen einen herben Einbruch gebracht.

In NRW hat das Prostitutionsgewerbe coronabedingt einen herben Einbruch erlebt. (Archivbild)
In NRW hat das Prostitutionsgewerbe coronabedingt einen herben Einbruch erlebt. (Archivbild)  © Andreas Arnold/dpa

Ende 2020 seien landesweit 6303 Prostituierte angemeldet gewesen, teilte das Statistische Landesamt IT.NRW am Donnerstag mit - ein Drittel weniger als im Vorjahr.

Zu den Hygiene-Auflagen während der Lockdown-Monate gehörte auch ein Prostitutionsverbot.

Laut den Angaben stammten gut 38 Prozent der gemeldeten Prostituierten in NRW aus Rumänien, knapp 22 Prozent waren Deutsche und knapp 14 Prozent Bulgaren.

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Für Prostituierte besteht seit dem 1. Juli 2017 Anmeldepflicht. Wie viele ohne Anmeldung arbeiteten, sei dabei nicht bekannt, heißt es in der Mitteilung.

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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