Homeoffice-Pflicht endet: Viele Beschäftigte wollen weiter von zu Hause aus arbeiten

Von Ulrike Hofsähs

Düsseldorf - Das Arbeiten in den eigenen vier Wänden ist während der Corona-Pandemie beliebter geworden.

Wie eine Befragung in NRW gezeigt hat, ist das Arbeiten im Homeoffice beliebter geworden.
Wie eine Befragung in NRW gezeigt hat, ist das Arbeiten im Homeoffice beliebter geworden.  © Julian Stratenschulte/dpa

Laut einer repräsentativen Befragung unter 1000 Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen könnten 57 Prozent sich vorstellen, in Zukunft mindestens die Hälfte ihrer Zeit von zu Hause aus zu arbeiten, berichtete die Krankenkasse DAK-Gesundheit in Düsseldorf.

85 Prozent der befragten Männer und Frauen meinten, dass sich dafür geeignete Aufgaben grundsätzlich hier genauso gut erledigen ließen wie am normalen Arbeitsplatz in der Firma.

Sechs von zehn Befragten empfänden sich sogar als produktiver und nähmen die Arbeit angenehmer wahr als im Büro.

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Laut der Befragung wird der Zeitgewinn gewürdigt, weil der Weg zur Arbeit wegfällt (74 Prozent). Als Pluspunkte wurden auch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie (85 Prozent) genannt und die gezieltere Verteilung der Aufgaben über den Tag (63 Prozent).

Die in der Corona-Arbeitsschutzverordnung festgelegte Homeoffice-Pflicht endet am heutigen 1. Juli.

Klaus Overdiek, Chef der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in NRW meinte: "Das Homeoffice hat sich in der Arbeitswelt etabliert und kann zu einer Erfolgsgeschichte werden".

Die DAK ist nach eigenen Angaben die drittgrößte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands und hat 5,6 Millionen Versicherte, davon mehr als eine Million in NRW.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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