In NRW sind immer weniger "Blüten" im Umlauf

Düsseldorf – In Nordrhein-Westfalen sind erneut deutlich weniger Menschen mit Falschgeld aufgefallen.

Sichergestelltes Falschgeld wird bei einem Pressetermin in der Bundesbank-Filiale präsentiert (Archivbild).
Sichergestelltes Falschgeld wird bei einem Pressetermin in der Bundesbank-Filiale präsentiert (Archivbild).  © Bernd Wüstneck/ZB/dpa

Wie das Landeskriminalamt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur erklärte, wurden im vergangenen Jahr 473 Fälle erfasst - das entspricht einem Rückgang von 17 Prozent im Vergleich zu 2018, als die Behörden 570 Fälle zählten. 

Damit setzt sich der Trend weiter fort. 2017 waren es noch 668 Fälle gewesen.

Wie viele gefälschte Geldscheine dabei aus dem Verkehr gezogen wurden, wird auf Landesebene seit einiger Zeit nicht mehr erfasst. 

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte im vergangenen Jahr berichtet, dass die Zahl der "Blüten" europaweit zurückgehe. Die EZB führte dies auf die Ausstattung der Euro-Scheine mit neuen Sicherheitsmerkmalen zurück.

Die mit Abstand am häufigsten gefälschte Banknote war bislang der 50-Euro-Schein.

Titelfoto: Bernd Wüstneck/ZB/dpa

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