Inzidenz unter 100? NRW erlaubt vorsichtige Gastronomie-Öffnung

Düsseldorf – Öffnungen sind in dieser Zeit ein kleiner Schritt in Richtung Normalität. Auch in NRW könnte es mancherorts bald so weit sein.

Besucher konnten ihre Restaurant-Besuche im Oktober noch genießen. Seit Anfang November ist die Gastronomie geschlossen. (Archivbild)
Besucher konnten ihre Restaurant-Besuche im Oktober noch genießen. Seit Anfang November ist die Gastronomie geschlossen. (Archivbild)  © Henning Kaiser/dpa

In Nordrhein-Westfalen sollen ab dem 15. Mai eingeschränkte Öffnungen der Außengastronomie wieder erlaubt werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Werktagen unter 100 liegt.

Voraussetzungen seien eine verminderte Gästezahl und ein negativer Corona-Test der Besucher, kündigte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (60, FDP) am Mittwoch in Düsseldorf an.

Innenbereiche dürften dementsprechend ab einer Inzidenz unter 50 wieder geöffnet werden.

Update, 15 Uhr: Die aktuellen Zahlen in NRW

Derzeit liegt die landesweite Inzidenz in NRW nach aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 116,2 und geht weiter zurück. Die Kennziffer ist eine wichtige Datengrundlage, um den Verlauf der Pandemie zu beurteilen und das Risiko möglicher Lockerungen abzuwägen.

In NRW waren am Mittwoch 15 von 53 Kommunen unter der 100er-Marke und einige weitere knapp darüber. Am besten sah die Lage in Münster mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 51,7 aus.

Viele Kommunen sind mittlerweile wieder unter die sehr kritische Schwelle von 200 bei der Corona-Inzidenz gefallen. Darüber lagen am Mittwoch nur noch Leverkusen (220,5) und Hagen (209,3).

Den Daten vom Mittwoch zufolge wurden in NRW binnen eines Tages 3107 Neuinfektionen gemeldet.

Update, 15.03 Uhr: Bei Wocheninzidenz unter 100: NRW lässt Hotels wieder öffnen

Hotels können in Nordrhein-Westfalen für private Gäste unter Auflagen und bei einer stabilen Wocheninzidenz unter 100 wieder öffnen. Das teilte die Landesregierung am Mittwoch mit.

Sie dürfen bis zu 60 Prozent ihrer Kapazitäten ausschöpfen.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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