Kampf gegen Cyber- und Clan-Kriminalität: NRW-Polizei bekommt mehr Personal

Düsseldorf - In NRW können laut Innenministerium voraussichtlich alle 47 Kreispolizeibehörden mit mehr Personal zum 1. September rechnen.

Die Gesamtzahl der Polizeibeamten soll nach Angaben des NRW-Innenministeriums bis 2024 voraussichtlich von derzeit rund 40.000 auf mehr als 41.000 steigen.
Die Gesamtzahl der Polizeibeamten soll nach Angaben des NRW-Innenministeriums bis 2024 voraussichtlich von derzeit rund 40.000 auf mehr als 41.000 steigen.  © David Young/dpa

Im Vergleich zum Vorjahr würden knapp 600 zusätzliche Stellen bereitgestellt, hieß es in einer Mitteilung am Mittwoch.

Die meisten Stellen werden demnach mit 500 Regierungsbeschäftigten besetzt, die Polizistinnen und Polizisten unter anderem von Verwaltungsaufgaben entlasten. 100 Stellen mehr werden für "echte" Polizisten bereitgestellt.

"Keine Behörde muss einen Stellenrückgang in Kauf nehmen", so das Ministerium.

Spuren der Römer in Deutschland: Limes ist Unesco-Weltkulturerbe!
Nordrhein-Westfalen Spuren der Römer in Deutschland: Limes ist Unesco-Weltkulturerbe!

"Wir haben unmittelbar nach meinem Amtsantritt damit begonnen, mehr Polizistinnen und Polizisten auszubilden. Dadurch gewinnt die Polizei endlich mehr Beamtinnen und Beamte – und zwar mehr als in den Ruhestand gehen. Die Trendwende ist geschafft", wurde Innenminister Herbert Reul (68, CDU) zitiert.

Die Gesamtzahl der Polizeibeamten soll nach Angaben seines Hauses bis 2024 voraussichtlich von derzeit rund 40.000 auf mehr als 41.000 steigen.

Mehr Stellen bekommen unter anderem die Bereiche für Cyber-Kriminalität, Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen sowie Clan-Kriminalität.

Titelfoto: David Young/dpa

Mehr zum Thema Nordrhein-Westfalen: