Keine Einigung: Tarifverhandlungen für Einzelhandel in NRW gescheitert

Düsseldorf - Im Tarifstreit des nordrhein-westfälischen Einzelhandels hat es auch in der fünften Verhandlungsrunde keine Einigung gegeben.

Die Gewerkschaft Verdi hatte für die 700.000 Beschäftigten im NRW-Einzelhandel 4,5 Prozent und 45 Euro mehr Gehalt, Lohn und Ausbildungsvergütung gefordert.
Die Gewerkschaft Verdi hatte für die 700.000 Beschäftigten im NRW-Einzelhandel 4,5 Prozent und 45 Euro mehr Gehalt, Lohn und Ausbildungsvergütung gefordert.  © Federico Gambarini/dpa

Der Handelsverband NRW berichtete am Mittwoch, die Arbeitgeber hätten ihr Angebot noch einmal nachgebessert.

Bei 24 Monaten Laufzeit habe man zwei Prozent im ersten und 1,8 Prozent im zweiten Jahr geboten.

Dem Arbeitgeber sollte es allerdings überlassen werden, die Tariferhöhung im ersten Jahr in Form von vier zusätzlichen Urlaubstagen zu vergelten.

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Insgesamt sehe das Arbeitgeberangebot zudem fünf Nullmonate vor.

Die Gewerkschaft Verdi hatte für die 700.000 Beschäftigten 4,5 Prozent und 45 Euro mehr Gehalt, Lohn und Ausbildungsvergütung gefordert.

Darüber hinaus beansprucht die Gewerkschaft ein Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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