Kleidung, Lebensmittel und Co.: Das Leben in NRW ist teurer geworden

Düsseldorf - Die Verbraucherpreise in Nordrhein-Westfalen sind in der Corona-Pandemie gestiegen.

Lebensmittel, Kleidung und Dienstleistungen: Die Verbraucherpreise in Nordrhein-Westfalen sind in der Corona-Pandemie gestiegen.
Lebensmittel, Kleidung und Dienstleistungen: Die Verbraucherpreise in Nordrhein-Westfalen sind in der Corona-Pandemie gestiegen.  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Im Februar 2021 lagen sie 1,3 Prozent höher als im Vorjahresmonat, wie das Landesstatistikamt IT.NRW am Montag in Düsseldorf mitteilte.

Es geht um Preise für Lebensmittel und Kleidung sowie andere Waren und Dienstleistungen für den täglichen Bedarf, auch Mieten sind inbegriffen. Um Großanschaffungen wie ein neues Auto geht es nicht.

Ein Grund für die höheren Preise wurde nicht genannt, die Corona-Folgen dürften aber eine Rolle gespielt haben - seit Beginn der Pandemie haben sich bei vielen Unternehmen Lieferketten verschoben und ihre Arbeit hat sich verteuert. Zudem gibt es weitere Gründe für die gestiegenen Preise - so verteuerten sich Kraftstoffe zum Jahresbeginn auch wegen der Verschärfung des Emissionshandels.

Im Vergleich zum Februar 2020 wurden Flüssiggas (14,2 Prozent), Beetpflanzen (10,1 Prozent) und Tafelschokolade (9 Prozent) deutlich teurer angeboten. Möbel und Damenkleidung wurden ebenfalls teurer, wenn auch nur leicht.

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke kletterten im Schnitt um 1,1 Prozent.

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

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